PKV Vergleich

Private Krankenversicherung für Kinder & Babys

Privaten Krankenversicherung: Voraussetzungen für Kinder und Babys

Voraussetzungen für die PKV - Mädchen mit kleinem Bruder Grundsätzlich kann jedes Kind privat versichert werden, wenn die Eltern es wünschen. In der gesetzlichen Familienversicherung können Sie Ihre Kinder dagegen nicht in allen Fällen beitragsfrei mitversichern. Ob die gesetzliche Krankenversicherung die günstigere Lösung ist oder die private Krankenversicherung, hängt von den jeweiligen Umständen wie dem Versicherungsstatus und dem Einkommen der Eltern ab.

Wie Ehepartner brauchen auch Babys und Kinder in der privaten Krankenversicherung ihren eigenen Versicherungsvertrag. Es gibt, anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, keine Familienversicherung. Jedoch gibt es in der privaten Krankenversicherung meist spezielle Kindertarife, über die Babys und Kinder besonders günstig versichert werden können. Für Neugeborene entfällt bei der Aufnahme in die PKV die Gesundheitsprüfung und Sie profitieren von besonders günstigen Tarifen. Daher ist die PKV für viele eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Welche Krankenversicherung für Ihr Kind?

Wann eine private Krankenversicherung für Kinder ratsam ist, hängt u.a. mit der Versicherungssituation der Eltern zusammen.

Für verheiratete Eltern gilt grundsätzlich folgendes:

(A) Beide Elternteile sind in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Sind beide Elternteile (freiwillig oder unfreiwillig) in der GKV versichert, können Kinder beitragsfrei über die Familienversicherung bei einem der beiden Elternteile mitversichert werden. Dies ist der Regelfall und in den meisten Fällen die günstigste Alternative. Wenn Sie es wünschen, können Sie für ihr Kind jedoch auch eine private Krankenversicherung mit eigenem Versicherungsvertrag abschließen.

Die Möglichkeit der beitragsfreien gesetzlichen Familienversicherung über ein Elternteil besteht:

  1. bis zum 18. Lebensjahr bzw.
  2. bis zum 23. Lebensjahr, sofern nicht erwerbstätig bzw.
  3. bis zum 25. Lebensjahr, sofern sich das Kind in der Ausbildung (Schule, Berufsausbildung, Studium) befindet
  4. ohne Altersbeschränkung, sofern eine Behinderung vorliegt, aufgrund derer das Kind nicht seinen eigenen Unterhalt bestreiten kann

(B) Beide Eltern sind in der privaten Krankenversicherung:

Babys gut absichern in der privaten KrankenversicherungSind beide Elternteile in der PKV, schließen Sie auch eine private Krankenversicherung für Ihr Kind ab. Es ist nicht möglich, das Kind beitragsfrei in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern. Ihr Kind erhält einen eigenen Versicherungsvertrag in der PKV, so wie beide Elternteile auch. Dieser ist in der Regel aufgrund des niedrigen Einstiegsalters und des unvorbelasteten Gesundheitszustands für Kinder sehr günstig. Neugeborene haben dabei eine Sonderstellung. Für sie entfällt bei der Aufnahme in die private Krankenversicherung die sonst übliche Gesundheitsprüfung. Die private Krankenversicherung der Eltern muss sie unabhängig vom Gesundheitszustand aufnehmen. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Eltern ihr Baby innerhalb der ersten zwei Monate nach der Geburt bei ihrer PKV anmelden.

(C) Ein Elternteil ist gesetzlich, der andere privat versichert:

In diesem Fall wird das Kind in der Regel bei dem Elternteil mit dem höheren Einkommen mitversichert:

  1. Das gesetzliche versicherte Elternteil verdient mehr: Verdient der Partner in der GKV mehr, kann das Kind über die gesetzliche Familienversicherung beitragsfrei versichert werden.
  2. Das privat versicherte Elternteil verdient mehr: Verdient der Partner in der PKV mehr und liegt sein Einkommen dabei über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), so wird das Kind privat versichert. Wenn der privat versicherte Elternteil im Beschäftigungsverhältnis ist, zahlt der Arbeitgeber dabei auch die Hälfte der Kosten für die private Krankenversicherung für das Kind.

    Ausnahme: Liegt das Einkommen des höherverdienenden privat versicherten Elternteils unter der Versicherungspflichtgrenze, kann das Kind auch beim Elternteil in der gesetzlichen Familienversicherung beitragsfrei mitversichert werden, selbst wenn dieser weniger verdient. Für 2015 liegt diese Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bei 54.900 EUR, für 2016 bei 56.250 EUR Bruttojahreslohn.

Sind die Eltern nicht verheiratet, kann das Kind bei einem der beiden Elternteile unabhängig vom Einkommen mitversichert werden. In der Regel ist dies die Krankenversicherung der Mutter.

Eine Besonderheit stellen Kinder von Beamten dar. Auch sie haben, ebenso wie der Beamte und sein Ehepartner, einen Anspruch auf Beihilfe und die günstigen Beihilfe-Tarife der PKV, solange sie Anspruch auf Kindergeld haben. In den meisten Fällen wird ein Beihilfesatz von 80% der Kosten für die Gesundheitsversorgung gezahlt, so dass sich für Kinder von Beamten in vielen Fällen eine private Krankenversicherung lohnt.

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